DIE GESCHICHTE DES GUTS  |
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Gut Idylle im Lauf des 20. Jahrhunderts  
Das Guts Idylle zwischen 1900 - 1995 

Zerstörung der Parkanlage durch die Trassgrube Idylle
1911 verkaufte Tochter Ida das Gut Idylle für eine Million Goldmark an die neu gegründete Trass m.b.H. Kruft, deren Ziel es war, die bereits durch die Römer um 100 n.Chr. abgebauten Tuff-, Bims- und Trass-Vorkommen erneut auszubeuten. 

Die Kaul  (Eifeler-Platt für Loch, kleiner See) des Guts, zwischenzeitlich ja bereits der Firmensitz und das Betriebsgelände der Tubag, entstand 1928 durch einen Grundwasser-Einbruch in der Abbaugrube die sich direkt hinter der Scheune des Guts begann. Die Abbaugrube die schnell volllief hatte eine Länge von über vierhundert Meter und erstreckte sich, teilweise gut achtzig Meter breit, mit seiner Längsausdehnung Richtung Norden parallel zum Mühlbach.  

Zur Erweiterung des Tubag-Firmengeländes wurden die Grotten und Schächte der Römerzeit, ebenso wie später in den späten 60er Jahren der größte Teil der Kaul, zugeschüttet. Heute hat die Idylle Kaul noch einen Durchmesser von gut 50 bis 60 Meter.

Noch immer ist der Name „Gut Idylle“ selbst auf überregionalen bzw. internationalen Land- und Flugkarten verzeichnet und das obwohl in den 60er Jahren von dem einst bekannten Park damals kaum noch etwas zu erkennen war. Tippt man heute „Gut Idylle“ in Internet-Suchmaschinen, beispielsweise bei Google, ein, so erscheinen noch heute alle Hotels in einer Umgebung von bis zu 10 Kilometern mit der genauen Entfernungsangabe zu diesem früher wunderschönen Ausflugsziel.

Verfall des Guts und der Villa Reusch
Bis Anfang der 1980er Jahre diente Gut Idylle der Firma Tubag als Firmensitz. In die repräsentativ, mit Stuckdecken und großflächigen Intarsien-Fußböden ausgestatteten Räume der Villa Reusch, zog die Geschäftsführung ein. Auf dem, heute mit 5 kleinen Häusern eng bebauten, Vorplatz vor dem Eingang zur ehemalige Krankenkasse der Firma Tubag wurde ein Brunnen errichtet. Die anderen Räume des Guts wurden als Büros, Kantine oder Werkstätten genutzt.

Anfang der 80er Jahre wurde relativ kurzfristig das gesamte Gut aufgegeben. Die Firma Tubag  bezog, auf der anderen Seite der Idylle Kaul, ein modernes Bürogebäude aus Beton. Das geschichtsträchtige Anwesen verfiel, der See wurde zu Müllkippe des Dorfs, das Gut und Teile des alten Kopfsteinpflasters wurden „umfunktioniert“. 

Das gesamte Areal wurde zum Abenteuerspielplatz der Dorfjugend. Zu Beginn der 90er Jahre war weithin bekannt, dass in den Kellerräumen des Guts Schwarze Messen abgehalten wurden. Im Jahr 1995 waren die Gebäude Ruinen, alle Fenster eingeschlagen, teilweise waren Räume ausgebrannt. Es war eine Schande.
















http://de.wikipedia.org/wiki/Grundwasserhttp://de.wikipedia.org/wiki/Tagebauhttp://creative-gmbh.com/idylle/bilder/Lageplan_1999.jpghttp://creative-gmbh.com/idylle/bilder/Lageplan_1999.jpghttp://creative-gmbh.com/idylle/bilder/Lageplan_1999.jpgshapeimage_18_link_0shapeimage_18_link_1shapeimage_18_link_2shapeimage_18_link_3shapeimage_18_link_4
Abräumen der Grube   (Trass-Abbau) .
Abbau des Tuffsteins, rechts die Entwässerungsanlage
Die Grube Idylle nach dem Wassereinbruch. Das Foto wurde 
Mitte der 30er Jahren, vom Basalt-Haus her, aufgenommen
Die Idylle Kaul hatte bis Ende der 50er Jahre eine beacht-
liche Ausdehnung und war nicht nur bei Anglern beliebt
CREATIVE-GMBH.DEhttp://www.schoellmann-sie.de